- Ausgangslage
- Angestellter Monteur möchte sich selbstständig machen und ist unsicher zwischen Einzelunternehmen und GmbH.
- Umgesetzt
- Gründungsorientierung mit Vergleich der Rechtsformen und schriftlicher Notiz; anschliessend die Gründungscheckliste mit Terminen für Handelsregister, Ausgleichskasse und Unfallversicherung.
- Umfang
- Orientierung + Checkliste, 3 Termine über 5 Wochen
Referenzen
Projektbeispiele aus der Gründungsberatung
Wir veröffentlichen keine Zitate und keine Namen. Stattdessen zeigen wir anonymisiert, wie unsere Formate eingesetzt werden: Branche, Grösse der Firma, Ausgangslage, Umgesetztes und Umfang. Alle Beispiele sind Platzhalter, bis die Betreiberin ihre eigenen Fälle einsetzt.
Sechs Beispiele
- Ausgangslage
- Konzept und Standort stehen, der Businessplan für das Bankgespräch fehlt.
- Umgesetzt
- Businessplan-Struktur in drei Sitzungen entlang des Gerüsts, Finanzteil mit Dreijahresplan und Monatsbudget für das erste Jahr.
- Umfang
- 3 Sitzungen über 6 Wochen
- Ausgangslage
- Erste Aufträge laufen, aber kein Plan für Budget, Kundengewinnung und eine mögliche erste Anstellung.
- Umgesetzt
- Plan für das erste Jahr mit Meilensteinen, Budgetblatt und festgelegten Prüfterminen; Rückblick-Gespräch nach drei Monaten.
- Umfang
- 4 Sitzungen über 8 Wochen
- Ausgangslage
- Übernahme eines bestehenden Studios, Fragen zu Rechtsform, Anmeldungen und Buchhaltungsaufbau.
- Umgesetzt
- Gründungscheckliste mit Zuständigkeiten für die Anmeldungen und Einrichtung der Buchhaltung; Hinweise auf die zuständigen Stellen im Kanton Luzern.
- Umfang
- 2 Sitzungen innerhalb von 3 Wochen
- Ausgangslage
- Nebenberuflicher Start mit kleinem Sortiment; offen, ab wann sich Firmeneintrag und MWST-Anmeldung stellen.
- Umgesetzt
- Gründungsorientierung zu den Schwellenwerten und zum Zeitpunkt der Anmeldungen; schriftliche Notiz mit den nächsten Schritten.
- Umfang
- 1 Termin, 90 Minuten
- Ausgangslage
- Betrieb läuft, Entscheide zu Preisen, Auslastung und Spezialisierung stehen an.
- Umgesetzt
- Quartalsweises Gründer-Sparring mit Blick auf den Plan, offene Fragen und anstehende Entscheide; nach jeder Sitzung eine kurze Notiz.
- Umfang
- 2 Stunden pro Quartal, laufend
Drei Fälle etwas ausführlicher

Vom Monteur zum Einzelunternehmer
Ein angestellter Sanitärmonteur wollte sich selbstständig machen und schwankte zwischen Einzelunternehmen und GmbH. In der Gründungsorientierung wurden beide Formen mit Kapital, Haftung und Buchführungspflicht nebeneinandergelegt; die Entscheidung traf er selbst eine Woche später. Die Checkliste führte danach durch Ausgleichskasse, Unfallversicherung und die Frage, ab wann der Handelsregistereintrag ansteht.

Ein Café-Businessplan für das Bankgespräch
Zwei Gründerinnen hatten Konzept und Standort, aber kein Dokument für die Bank. In drei Sitzungen entstand der Plan entlang des Gerüsts; der Finanzteil mit Dreijahresplan und Monatsbudget wurde zweimal überarbeitet, bevor er stimmig war. Die Kommentare zu den Entwürfen kamen jeweils schriftlich zwischen den Terminen.

Das erste Jahr eines IT-Einzelunternehmens
Vier Monate nach der Gründung liefen die ersten Aufträge, ein Plan für Budget, Kundengewinnung und eine mögliche erste Anstellung fehlte. Über acht Wochen entstanden Meilensteine, Budgetblatt und Prüftermine; nach drei Monaten folgte das Rückblick-Gespräch, danach quartalsweises Sparring.
Was ein Projektbeispiel dokumentiert
- Branche und Grösse der Firma als Spanne, nie der Name
- Die Ausgangslage, mit der die Gründenden zu uns kamen
- Welche Formate eingesetzt wurden und in welcher Reihenfolge
- Umfang und Dauer, wie sie tatsächlich abgerechnet wurden
- Was am Ende als Dokument vorlag: Notiz, Plan, Checkliste, Budgetblatt
- Keine Zahlen zu Umsatz, Gewinn oder Wachstum; diese gehören den Firmen
Arbeitsmittel, die in den Beispielen vorkommen
Gesprächsgerüst Orientierung
Feste Reihenfolge: Vorhaben, Rechtsformen, Ablauf, Stellen, nächste Schritte. Grundlage der Notiz.
Businessplan-Gerüst
Fünf Teile mit Leitfragen pro Abschnitt. Textdokument, das Sie selbst ausfüllen.
Finanzvorlage
Tabelle mit Dreijahresplan, Monatsbudget für das erste Jahr und Liquiditätszeile.
Gründungscheckliste
Schritte mit Termin, zuständiger Person und Hinweis auf die Stelle. Wird in der Sitzung gemeinsam gefüllt.
Begriffe aus den Beispielen
- Handelsregister
- Öffentliches Verzeichnis der Firmen eines Kantons. Für GmbH und AG ist der Eintrag Pflicht, für Einzelunternehmen ab einem Jahresumsatz von CHF 100'000.–.
- UID
- Unternehmens-Identifikationsnummer im Format CHE-... Sie begleitet die Firma bei Handelsregister, Mehrwertsteuer und Sozialversicherungen.
- Mehrwertsteuer (MWST)
- Anmeldepflichtig ab CHF 100'000.– steuerbarem Jahresumsatz; darunter ist eine freiwillige Unterstellung möglich.
- AHV-Ausgleichskasse
- Stelle, bei der sich Selbstständigerwerbende und Arbeitgeber für die Sozialversicherungsbeiträge anmelden.
- Stammkapital
- Mindesteinlage einer GmbH: CHF 20'000.–. Bei der AG beträgt das Aktienkapital mindestens CHF 100'000.–, davon die Hälfte einbezahlt.
- Meilenstein
- Ein datierter Punkt im Plan, an dem geprüft wird, ob ein Schritt erreicht ist. Bei uns sitzt jeder Meilenstein an einer Kerbe der Skala.
So entsteht ein Projektbeispiel
- 01
Abschluss des Formats
Nach der letzten Sitzung und dem Prüftermin fragen wir, ob der Fall anonymisiert beschrieben werden darf.
- 02
Zustimmung
Nur mit schriftlicher Zustimmung der Gründenden; ohne sie erscheint nichts.
- 03
Beschreibung ohne Namen
Branche, Grösse, Ausgangslage, Umgesetztes und Umfang. Keine Zahlen zu Ergebnissen, keine Zitate.
- 04
Freigabe
Die Gründenden lesen den Text und geben ihn frei. Erst dann ersetzt er einen Platzhalter auf dieser Seite.